Franzobel liest aus „Die Eroberung Amerikas“ / AK € 15,00


Franzobel

Ein Feuerwerk des Einfallsreichtums!

Ferdinand Desoto hatte Pizarro nach Peru begleitet, dem Inkakönig Schach und Spanisch beigebracht, dessen Schwester geschwängert und mit dem Sklavenhandel ein Vermögen gemacht. Er war bereits berühmt, als er 1538 eine große Expedition nach Florida startete, die eine einzige Spur der Verwüstung durch den Süden Amerikas zog. Knapp 500 Jahre später klagt ein New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Stämme auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner.

Franzobels neuer Roman ist ein Gleichnis für die von Gier und Egoismus gesteuerte Gesellschaft, die von eitlen und unfähigen Führern in den Untergang gelenkt wird.

„Mit Verve, Fabulierlust und Mitteln der Volksoper entwirft Franzobel farbenprächtige Bilder und ein Panoptikum skurriler Figuren. So ist ‚Die Eroberung Amerikas‘ Erkenntnis- und Lesevergnügen zugleich, mit einer Utopie am Ende – und preisverdächtig.“ Cornelia Zetzsche, BR2 KulturWelt, 22.01.21

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017). Sein 2017 erschiener Roman „Das Floß der Medusa“,  stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und der Autor wurde für das Buch mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet.

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Autorenfoto:  © Julia Haimburger


Freitag, Oktober 15, 2021 - 20:00